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Über uns

Das Sächsische Rechtsanwaltsversorgungswerk wurde durch das Rechtsanwaltsversorgungsgesetz vom 04. Juli 1994 (SächsGVBl. 1994, Seite 1107 ff., zuletzt geändert am 31. Dezember 2012, Sächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt., S. 750) mit Wirkung vom 05. Juli 1994 als Körperschaft des öffentlichen Rechts errichtet. Sein Sitz befindet sich in Dresden. Die konstituierende Sitzung der Vertreterversammlung fand im Oktober 1994 statt, der Vorstand nahm seine Arbeit im Dezember 1994 auf. Die Beitragspflicht begann am 01.02.1995.

Schließtag

Die Geschäftsstelle des Sächsischen Rechtsanwaltsversorgungswerks ist am 14.05.2020 geschlossen.

weitere Hinweise im Zusammenhang mit der Coronavirus SARS-CoV-2 Pandemie

Vorgehensweise bei Kurzarbeitergeld und Stundungsanträge

Sehr geehrte Mitglieder,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

uns erreichen aufgrund der Corona-Pandemie vermehrt Anfragen zum Kurzarbeitergeld und der Anpassung der Beiträge zum Versorgungswerk sowie Stundungsanträge.

Hierzu geben wir folgende Hinweise:

Angestellte

Sollten Sie von Kurzarbeit betroffen sein, wird Ihr Arbeitgeber dies bei Ihrer monatlichen Entgeltabrechnung berücksichtigen und Ihnen den Zuschuss gemäß
§ 172a SGB VI auszahlen bzw. den Arbeitnehmeranteil aus dem beitragspflichtigen Einkommen einbehalten.

Die Höhe Ihres Pflichtbeitrages aufgrund eines niedrigeren Einkommens kann dann angepasst werden. Sofern Sie betroffen sind, bitten wir um möglichst zeitnahe Vorlage der Entgeltabrechnungen.

Im Falle eintretender Arbeitslosigkeit wird für Mitglieder, die für die Tätigkeit eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten haben, die Agentur für Arbeit auf Ihren Antrag die Beitragszahlung an das Versorgungswerk übernehmen; § 173 SGB III. Bitte wenden Sie sich entsprechend an die für Sie zuständige Agentur für Arbeit.

Selbstständige

Selbstständige können einen schriftlichen Antrag auf Stundung Ihrer Beiträge stellen. Eine bereits genehmigte Corona-Stundung kann bis 31.03.2021 verlängert werden, wenn die weitere Illiqudität auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Bitte begründen Sie kurz die Notwendigkeit einer Stundung. Ein Nachweis (BWA oder andere glaubhafte Nachweise) muss vorgelegt werden. Für die oben genannten Beiträge erheben wir keine Stundungszinsen bis zum 31.03.2021. Sofern Sie zwischenzeitlich in Schwierigkeiten geraten sind oder diese annehmen, ist eine Stundung der Beiträge November und Dezember 2020 bis 31.03.2021 auf Antrag ebenfalls möglich.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne für weitere Rücksprachen telefonisch zur Verfügung. Bitte berücksichtigen Sie aufgrund der derzeitigen Situation unsere geänderten Bürozeiten.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

Ihr

Sächsisches Rechtsanwaltsversorgungswerk